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UMTS Technik

UMTS Technik: Macht höhere Übertragungsraten und multimediale Anwendungen möglich

Das Universal Mobile Telecommunications System (kurz: UMTS) bezeichnet einen Mobilfunkstandard, mit dem sich weit bessere Datenübertragungsraten als mit den bisher verwendeten Standards erzielen lassen. In Zahlen: Die Übertragungsraten bei UMTS, das auch als Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G) bezeichnet wird, steigen von bislang 220 kbit/s auf bis zu 384 kbit/s.

UMTS Technik wird ständig erweitert

Die UMTS Technik stellt für Provider und Nutzer von Mobiltelefonen somit eine deutliche Verbesserung gegenüber den Mobilfunkstandards der so genannten zweiten Generation dar. Diese Technik wird zudem ständig erweitert. So konnte beispielsweise dank HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) die maximal erreichbare Empfangs-Datenrate (Downlink) nochmals erhöht werden.

Der Mobilfunkstandard UMTS umschließt diverse multimediale Dienste, die über die jeweiligen Provider zu beziehen sind. Darunter fallen beispielsweise interaktives Fernsehen, Bankdienste oder die Möglichkeit, beim Auto fahren das Mobiltelefon in ein Navigationsgerät zu verwandeln. Die UMTS Technik zeichnet sich auch dafür verantwortlich, dass das Surfen im Internet und Audio- bzw. Videotelefonie ebenso möglich ist, wie der Versand einer Video-Sprach-Mail.

In Europa ist die UMTS Technik am weitesten verbreitet

Rund 200 Millionen Mobilfunkteilnehmer nutzen momentan europaweit den neuen UMTS -Standard – dies sind nahezu sieben Prozent aller weltweiten Mobilfunkteilnehmer. Europa ist dabei noch vor Asien der Kontinent, bei dem die neue UMTS Technik am weitesten verbreitet ist. In Deutschland gibt es aktuell rund 16 Millionen UMTS-Kunden. Das ist im europäischen Vergleich Rang zwei hinter Italien, wo bereits 20 Millionen Teilnehmer den 3G-Standard nutzen. Zum Vergleich: In Österreich gab es Ende 2008 lediglich ca. 3,5 Millionen UMTS-Kunden.

Alle großen deutschen Netzbetreiber (mit Ausnahme von E-Plus) bieten mittlerweile Erweiterungen zur herkömmlichen UMTS Technik an. Gemeint ist hier in erster Linie das bereits angesprochene HSDPA-Verfahren (High Speed Downlink Packet Access). Mit diesem Verfahren sind unter optimalen Bedingungen Empfangs-Datenraten von bis zu 14,4 Mbit/s brutto möglich. Diese auch als „Downlink“ bezeichnete Datenrate ist allerdings abhängig von den Fähigkeiten des ausgewählten Mobiltelefons.

Verschiedene Kategorien zur besseren Orientierung für Verbraucher

Die Geräte unterscheiden sich zum Beispiel in Bezug auf die Anzahl der parallel empfangbaren Kanäle. Auch der zeitliche Mindestabstand, in dem die so genannten „HSDPA-Blöcke“ empfangen werden, ist unterschiedlich. Zu diesem Zweck und zur besseren Orientierung für Verbraucher wurden verschiedene Kategorien eingeführt, anhand derer sich die Geschwindigkeit der Datenrate unterscheiden lässt.

Die HSDPA-Kategorie 6 garantiert beispielsweise maximal 3,6 Mbit/s, während die Kategorie 8 bereits eine Übertragungsrate von bis zu 7,2 Mbit/s verspricht. In Deutschland ist die HSDPA-Kategorie 8 schon seit Mitte des Jahres 2007 verfügbar.

Kennzeichen sind deutlich höher Datenübertagungsraten von 384 kbit/s im Download bis 7,2 Mbit/s. Im Vergleich: Geräte der zweiten Standardgeneration (2G) ermöglichten Übertragungsraten von 9,6 kbit/s bis 220 kbit/s. Der Standard der 2. Generation wird auch als GSM-Standard bezeichnet.

Der Internetzugang via UMTS ist nicht nur über Handys möglich. UMTS wird immer bei Laptops, welche mit speziellen Karten aufgerüstet oder über einen USB-Stick erweitert wurden und beim heimischen PC angewendet.

Hier eine Anmerkung aus der Mobi Redaktion:

Wir wollen auch mal über den Tellerrand schauen und möglichst objektiv berichten. Deshalb hier ein Video über mögliche Gesundheitsschäden. Ob die Inhalte richtig sind oder nicht, davon muss sich jeder selber ein Urteil bilden. Anschauen schadet aber nicht:

Obwohl die Verfügbarkeit von UMTS nicht flächendeckend ist und die die Ping-Zeiten (Antwortzeiten) etwas langsamer sind, stellt UMTS eine durchaus ernst zu nehmende Alternative zum konservativen DSL-Anschluss dar.

Dabei überzeugen sowohl die schnelle Geschwindigkeit diesen Standards als auch die vielfältig erweiterten multimedialen Leistungen.

Zu diesen zählen die vielfältigen zwischenmenschlichen Kommunikationsmöglichkeiten via Audio- und Videotelefonie, Nachrichtendienste wie Unified Messaging, Video-Sprach-Mail, Chat und der Internetzugang. Auch standardisierte Dienste wie die persönliche Navigation oder Fahrerunterstützung, Geschäftsdienste wie die Ermöglichung der Mobilität in geschlossenen Räumen und Prozessmanagement, und Massendienste wie Beratungsdienste, Überwachung, Bankdienste und E-Commerce werden angeboten. Abgerundet wird das Angebot über einen Rückkanal für mobiles interaktives Fernsehen, IP-Datacast und DVB-H.

In Deutschland sind 4 von 6 FDD-Frequenzbändern vergeben. Diese sind Vodafone, E- Plus, O2, T-Mobile.



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